Freier Weg zum Hurensteig

Freier Weg zum Hurensteig

Steintreppe freigelegt und Engstelle beseitigt

Der Bereich Hurensteig des „3-Burgen-Weg“ ist dank zweier tatkräftiger Männer wieder gefahrlos zu begehen: Harzklub-Vorsitzender Uwe Siebels und Reinhard Vierke, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Historischer Burgberg, nutzten das sonnige Frühlingswetter und machten sich mit Schaufel, Besen und Hacke daran, vor allem die steile Steintreppe zum Hurensteig wieder freizulegen.

Die Treppe war nach massiven Regenfällen durch Einspülungen von Geröll kaum mehr zu erkennen und schon gar nicht mehr einigermaßen sicher zu begehen. Alle Stufen wieder freizulegen, war extrem harte Arbeit, denn vielfach war die Erde derart verdichtet, dass sie den beiden Männern „hart wie Beton“ erschien.

Nach gut anderthalb Stunden jedoch war die Treppe wieder freigelegt, passierbar und, wie Reinhard Vierke schmunzelnd konstatiert, „so sauber wie nach einer schwäbischen Kehrwoche!“ Quasi den Lohn für die Plackerei konnte das Duo gleich in Form lobender Worte entgegennehmen, mit denen sich Wanderer bei ihnen für den Einsatz bedankten.

Vollendet ist das Projekt damit allerdings noch nicht ganz. Zeitnah soll nun auch noch das durch Vandalismus teilweise zerstörte Geländer an der Treppe wieder instandgesetzt werden und so den „3-Burgen-Weg“ auch in diesem Bereich wieder rundum sicher machen.


„Sauber wie nach einer schwäbischen Kehrwoche“

Reinhard Vierke

Der Arbeitseifer von Uwe Siebels und Reinhard Vierke war damit aber beileibe noch nicht erschöpft. Nach der Treppe nahmen sie sich die Engstelle zwischen den Bänken 7 und 8 auf dem Besinnungsweg vor. Durch einen Hangabrutsch und Unterspülung war der Weg sehr schmal geworden und gefährlich zu begehen. Sowohl Harzklub wie auch Förderverein Historischer Burgberg sahen akuten Handlungsbedarf – und packten an.

Dabei wurden als erster Schritt in den Weg ragende Felsspitzen herausgeschlagen. Was Siebels und Vierke beim Abschlagen des Granitgesteins darüber sinnieren ließ, was es für eine Plackerei gewesen sein muss, dereinst den Burgbrunnen abzuteufen…

Zum Ziel kam das Duo aber dennoch. Nun ist die Passage des Besinnungsweges zwar immer noch etwas eng, aber wieder gefahrlos zu begehen. Und in nächster Zukunft sollen auch noch die verbliebenen Felsausbisse auf dem gesamten Weg eingeebnet werden, um so den gesamten Bereich wieder gut begehbar zu machen.

Den Burgberg richtig herausgeputzt

Den Burgberg richtig herausgeputzt

Ein sauberes Dutzend im Einsatz

Förderverein Historischer Burgberg und Harzklub-Zweigverein Bad Harzburg sind bei der Aktion „Saubere Landschaft“ aktiv

Im Schulterschluss zwischen Förderverein Historischer Burgberg und Harzklub-Zweigverein Bad Harzburg kam das saubere Dutzend zusammen: Je sechs Aktive beider Vereine machten sich daran den Burgberg und sein Umfeld im Rahmen der Aktion Saubere Landschaft von Unrat zu befreien.

Die Aktion hat in Bad Harzburg eine große Tradition. Bereits zum 37. Mal hat die Stadt dazu aufgerufen, für eine „Saubere Landschaft“ zu sorgen. Und Jahr für Jahr machen viele Vereine und Institutionen mit, putzen ihre Stadt und die Landschaft ringsherum heraus.

An diesem Frühjahrsputz beteiligen sich auch der Förderverein Historischer Burgberg und der Harzklub immer wieder. Während die Ehrenamtlichen des Harzklubs auf dem Herzogstieg in Richtung Säperstelle unterwegs waren, nahmen sich die Mitstreiter des Fördervereins Historischer Burgberg „ihre“ Berge und den Besinnungsweg vor. Vor allem auf dem kleinen Burgberg, so Organisator und Vorstandsmitglied Reinhard Vierke, sei viel zu tun gewesen.

Dabei kam eine Idee auf, die auch gleich in die Tat umgesetzt wurde. Der alte Brunnen wurde ausgeräumt und dessen Umrisse mit Holz nachgestellt. Zunächst einmal eine provisorische Lösung, die Vierke selbst schmunzelnd als „ausbaufähig“ beschreibt.

Bei fast frühsommerlichem Wetter machte der Einsatz in der Natur rund um den Bad Harzburger Hausberg alle Beteiligten zufrieden – und hungrig. Letzteres ließ die Zufriedenheit mit der gelungenen Aktion allerdings nur noch wachsen, denn zum Abschluss gab es ein köstliches Mahl im „Aussichtsreich“.