Internationaler Museumstag

Internationaler Museumstag

Berg und Tal: Die Burg im Blick

Ein Museumstag ist immer auch ein Blick zurück in die Geschichte – und der schweift in Bad Harzburg häufig in die Höhe, auf den Burgberg und zur Harzburg. In diesem Jahr am Sonntag, 17. Mai, allerdings sollte das Interesse durchaus auch talwärts gerichtet sein, denn der Harzklub stellt in der Remise an der Forstwiese Fundstücke früherer Harzburg-Ausgrabungen aus, während auf dem Burgberg selbst der Förderverein Historischer Burgberg ein interessantes und abwechslungsreiches Programm bietet.

Dass der Harzklub zum Internationalen Museumstag die Burgberg-Ausstellung in den Fokus rückt, hat einen guten Grund: Seit 30 Jahren haben die Exponate ihr Domizil in dem Heimatmuseum gefunden. Von 11 bis 17 Uhr ist die Remise am Sonntag, 17. Mai, geöffnet und präsentiert viele Ausstellungsbereiche dabei nachhaltig überarbeitet.

Dabei wird an dem Museumstag um 12.00 Uhr in der Remise auch ein neuer Ausstellungsraum eröffnet. „Von Bergbau zu Druckkunst“ reicht der Themenreigen in der neuen Abteilung des Harzklub-Heimatmuseums.

Die Besucher können und sollen allerdings nicht nur schauen, sondern dürfen gern auch selbst aktiv werden. Neben etlichen Sonderführungen werden dazu auch Mitmach-Aktionen geboten. Und für den Austausch bei Kaffee und Kuchen ist selbstverständlich auch ein Plätzchen geschaffen.

Auf dem Bad Harzburger Hausberg richtet der Förderverein Historischer Burgberg den Blick am Museumstag durchaus auch in die Zukunft: Um 16.00 Uhr stellt Vorsitzender Dirk Junicke am Turmstumpf auf dem Plateau die Planungen des Schweizer Architekten Max Dudler zum Weiterbau der Harzburg vor.

Im Anschluss lädt stellvertretender Vorsitzender Reinhard Vierke zu einer Burgenführung ein. Rund 40 Minuten werden die Teilnehmer dabei unterwegs sein. Von 17 Uhr an ist zudem die Harzsagenhalle auf dem Burgberg geöffnet, können Ausflüge in die Harzer Sagenwelt gestartet werden.

30 Jahre Förderverein feiern

30 Jahre Förderverein feiern

Jubiläums-Party gleich im Dreierpack

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Eine populäre Binsenweisheit – der am Donnerstag, 8. August 2024, von 17.00 Uhr an auf dem Burgberg in Bad Harzburg besonders gern Folge geleistet wird, denn die Jubiläen können in diesem Jahr gleich im Dreierpack gefeiert werden:

Neben dem 30-jährigen Vereinsjubiläum des Fördervereins Historischer Burgberg Bad Harzburg e.V. begehen ihr

20-jähriges Bestehen die Freunde von der Bad Harzburg-Stiftung, die bei dieser Gelegenheit auf dem Bad Harzburger Hausberg auch gleich das

10-Jährige der Wiedereröffnung der Harzsagenhalle feiern können.

Trotz vieler guter Feiergründe ist an diesem Tag auf dem Burgberg allerdings kein steifer Festakt geplant. Wie schon bei dem so gelungenen „Sundowner-Picknick“ vor Jahresfrist ist eher ein locker-fröhliches Miteinander vorgesehen. Speisen und Getränke können zu einer Art „Bürgerbrunch“ mitgebracht werden, aber das Gast- und Logierhaus „Aussichtsreich“ ist natürlich ebenfalls geöffnet.

Die Bad Harzburg-Stiftung wird zudem die Harzsagenhalle präsentieren und hat auch ein „Überraschungsgeschenk“ in petto, das an diesem Abend enthüllt werden soll.

Wer nicht zur Dreier-Jubiläumsfeier auf den Burgberg wandern will, kann bis 18.00 Uhr die Burgberg-Seilbahn nutzen.

13.05.2023 – Ein „Lichterfest“

13.05.2023 – Ein „Lichterfest“

Ein Lichterfest auf dem Burgberg

Im wahrsten Sinn ein neues Glanzlicht hat der Förderverein Historischer Burgberg gesetzt – auch wenn dies während der langen Umbau-Pause der Burgberg-Seilbahn bislang selbst an vielen Bad Harzburgern „vorbeigegangen“ ist: Der dunkle Schacht des Brunnens der Harzburg kann jetzt farbig ausgeleuchtet werden. Beeindruckende Effekte.

Insgesamt 25.000 Euro hat der Förderverein Historischer Burgberg in das Projekt investiert und damit eine zusätzliche Attraktion auf (oder besser: unter) dem Areal geschaffen, das sozusagen Bad Harzburgs größtes Freilichtmuseum ist. Über ein Schaltpult im Brunnenpavillon können Besucher das Lichterspiel eigenständig steuern, sodass sich der rund 15 Meter bis zur Wasserlinie in die Tiefe gehende Schacht als „strahlende Schönheit“ präsentiert.

Geplant und umgesetzt hat das Projekt die auf solche Vorhaben spezialisierte Firma Cavelightning. Alles in allem 16 Lampen haben deren Mitarbeiter in dem Brunnen installiert und verkabelt.

Wem also bislang noch kein Brunnen-Licht aufgegangen ist, für den sollte die Attraktion ein guter Grund sein, mal wieder auf den Bad Harzburger Hausberg zu gehen oder zu gondeln. Zumal der Abstecher stets mit großartigen Aussichten und einem entspannten Abschluss im „Aussichtsreich“ verbinden lässt. Und wer an einem Sonntag die Burg in Angriff nimmt, der kann von 13 bis 16 Uhr auch noch in der Harzsagenhalle in mystische Welten abtauchen.