Der Bußgang nach Canossa

Das Eingangs-Relief an der historischen Burgruine CANOSSA: Papst Gregor VII. erteilt 1077 dem König HEINRICH IV. die Absolution.

Der Buß-Gang nach CANOSSA

Vorbemerkung: Der besondere Streit im Jahr 1077 zwischen der katholischen Kirche mit Papst GREGOR VII. als Nachfolger von Petrus auf der einen Seite und dem von Gott gewählten König (ab 1084 Kaiser) HEINRICH IV. auf der anderen Seite sowie die besondere Abbitte des späteren Kaisers gegenüber der Kirche steht bis heute sinnbildlich für eine oft unmögliche Lösung eines besonderen Streites. Letztlich verdeutlicht dies der Ausspruch des Reichskanzlers Otto v. Bismarck zu einem ähnlich gelagerten Streitfall: „Nach CANOSSA gehen wir nicht!“ in einer Sitzung des Reichstages im Jahr 1872 in Berlin. Beide Streitfälle haben einen Bezug zum heutigen Bad Harzburg – Die HARZBURG von HEINRICH IV. und der CANOSSA-Obelisk (Bismarcksäule) auf dem Großen Burgberg in Bad Harzburg.

Viele Wissenschaftler haben sich der Thematik und des besonderen Problems dieser Streitfälle angenommen. Letztlich bleibt dabei bis heute die große Frage, wer war der Gewinner des  historischen Investitur-Streits?

Den bisherigen wissenschaftlichen Deutungen der Hintergründe möchte ich mich hiermit nicht anschließen, stattdessen möchte ich „nur“ die besonderen Hintergründe beider Streitfälle aus Bad Harzburger Sicht beleuchten und damit die Vorgänge über die Region „Tuszien/Canossa“ (Italien) besonders auf die Region Goslar ausdehnen.  Der Bußgang König HEINRICH IV. begann 1076 auf Umwegen von der Kaiserstadt Goslar und dann als ernsthafter „Schachzug“ über Tribur, Worms, Speyer, Besancon, Genf, Monte Cenis / Susa, durch die Po-Ebene nach Parma und damit in die „Regio Emilia“, dem Herrschaftsbereich der Markgräfin Mathilde von Tuszien.

1047 – Kaiser Heinrich III.bei Rückkehr zu Pferde aus Italien, dabei in der Sänfte der damalige Papst Victor II. und in schwarzer Kutte der Mönch Hildebrand (der späterer Papst Gregor VII.).

Zur Entstehung und späteren Lösung dieses Streitfalles waren vier wesentliche Hauptfiguren, der salische König HEINRICH IV (geb. 1050 in Goslar – gest. 1106 Lüttich), der Papst GREGOR VII (um 1025 / 30  Sovana / Toskana – 1085 Salerno) und die Markgräfin Mathilde von Tuszien (1046 Lucca – 1115 Bondeno di Roncore). Ferner der Abt Hugo von Cluny, als beidseitig anerkannter Vermittler. Vor und während der weiten Anreise beider Parteien, zwar räumlich stark voneinander getrennt, waren sie aber alle (kaum vorstellbar) doch seit Jahrzehnten durch viele Begegnungen, unter anderem am Hof der salischen Kaiser in Goslar, persönlich sehr gut bekannt.

Die Vorgeschichte: Die salischen Kaiser und Könige hatten sich bei ihrer „Regierung aus dem Sattel“ seit Kaiser HEINRICH II. (973 Bad Abbach – 1024 Göttingen) die Region Goslar immer wieder als einen beliebten Aufenthaltsort auserwählt. Kaiser HEINRICH III. (1016 oder 1017? – 1056 Bodfeld/Harz)  feierte alljährlich mit der Familie und Anhang das Weihnachtsfest in Goslar. Häufig dabei der Abt Hugo von Cluny (1024 Semur-en-Brionais – 1109 Cluny) und ein ganz besonderer Mönch mit Namen HILDEBRAND (um 1025/30  Sovana – 1085 Salerno).

Beim Vergleich der Geburtsdaten ist bemerkenswert, dass alle auf den gleichen Zeitraum des 11. Jahrhunderts fallen, aber die Geburtsorte auf das heutige Deutschland, Italien und Frankreich verteilt sind. Selbst aus heutiger Sicht ist es fast unverständlich, dass diese Personen dann in dieser Zeit mit so großen Entfernungen immer wieder so eng zusammenkommen und die Geschichte des „Heiligen römischen Reiche deutscher Nationen“ gestalten können.

Beginnen wir jetzt mit der Geburt des späteren Königs und Kaisers HEINRICH IV. Er wird am 11. November 1050 als Sohn vom Kaiser HEINRICH III. in Goslar geboren. So wächst er am Hofe zusammen mit gleichaltrigen Kindern und unter zeitweiliger Obhut von Herzog OTTO von Northeim (1020 Northeim – 1083?) auf.

Zur gleichen Zeit befindet sich die spätere Markgräfin Mathilde von Tuszien/Italien als kleines Mädchen, zugleich als Cousine von Heinrich; zusammen mit ihrer Mutter im Gefolge von Heinrich III in Gefangenschaft. Sie sind zwar als Geißel am Hofe, aber können sich im Gefolge des Kaisers frei bewegen und so am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Mathilde ist vier Jahre älter als Heinrich. So werden sie enge Spielkameraden und es wird für beide an eine spätere, politisch wertvolle Kinderhochzeit gedacht. Der etwa 20 Jahre ältere Mönch Hildebrand, gleichfalls als älterer Begleiter des Kaisers, ist häufig über die wilden Spielereien der Kinder verärgert, was er auch in seinen wertvollen Niederschriften zum Ausdruck bringt.

Kaiser HEINRICH III. und Kaiserin Agnes von Poitou an der Wiege des Neugeborenen HEINRICH IV. in der Kaiserpfalz Goslar.

Bereits 1053 wird HEINRICH IV, wie im Mittelalter schon üblich, im Alter von 3 Jahren zum Nachfolger seines Vaters gewählt. Im Jahr 1056 ist der Kaiser HEINRICH III. wieder einmal in Goslar und richtet eine mehrtägige Jagd bei Bodfeld im Ostharz aus. Der Überlieferung zufolge erleidet er eine Lebensmittelvergiftung und stirbt dadurch am 5. Oktober in seinem Jagdhaus.

Damit ist plötzlich der fast sechsjährige HEINRICH der rechtmäßige Nachfolger seines Vaters und wird römisch-deutscher König. Damit verändern sich auch Gepflogenheiten am Hofe und Mathilde reist mit ihrer Mutter frei nach Tuszien in ihrer Heimat in Italien zurück.

Noch auf dem Sterbebett setzt HEINRICH III. seine Ehefrau und Kaiserin zur Regentin für den unmündigen HEINRICH IV. ein. Durch ihre Unfähigkeit zieht sie sich aber schnell die Unzufriedenheit der Fürsten zu und verliert an Macht.

So kommt es im April 1062 während eines Aufenthaltes im Bereich Worms zu einer geplanten Entführung durch den Erzbischof von Köln, der den Jungen zu einer Bootsfahrt auf dem Rhein eingeladen hatte. Der kann zwar in voller Bekleidung in den reißenden Fluss springen, wird aber durch seine Häscher wieder in das Boot gezogen.

Heinrich IV. befindet sich nun in der Gewalt des Kölner Erzbischofs und seine Mutter Agnes entzieht sich durch Flucht und flieht nach Rom zur Papst Alexander II in Italien. Wieder ändern sich die Machtverhältnisse im Reich und Erzbischof Albert von Bremen und Hamburg übernimmt ab 1064 die Regentschaft.

Im Jahr 1066 wird Heinrich volljährig und übernimmt nun als König mit einer Fülle von Beratern und Freunden die Regierung des „Heiligen Römischen Reiches Deutsche Nationen“. In diese Zeit fällt auch die Erbauung der Harzer Burgen, insbesondere seiner Lieblingsburg, der HARZBURG (1065 – 1068). In der nachfolgenden Zeit wenden sich auch die Machtverhältnisse im Bereich der Fürstentümer in Sachsen und sein bisheriger Förderer, Fürst Otto von Northeim wird sein größter Widersacher. Der Höhepunkt wird mit dem Sachsenaufstand erreicht und Heinrich IV. muss im August 1073 nach mehrmonatiger Belagerung von der HARZBURG fliehen.

Der zwölfjährige Heinrich IV. versucht durch den Sprung in den Rhein zu fliehen. Er wird aber von den Häschern des Erzbischofs von Köln entführt.

Im Vertragsfrieden zu Gerstungen kann er im Februar 1074 zwar die Machtfülle seines Vaters zurückgewinnen, aber weitere Herrschaftsfehler bringen ihn nun an den Rand des Unterganges. Im Jahr 1073 wird der dem König Heinrich IV. gut bekannte frühere Mönch Hildebrand zum Papst GROGOR VII. gewählt. Damit ergab sich ein neues Streitfeld.

Es kommt nach verschiedenen Auseinandersetzungen zwischen den Mächten der Regenten und der Kirche zum Investitur-Streit. Wer ist stärker, der von Gott (und dem Papst) gewählte König und Kaiser, oder der vom Kaiser ernannte Papst?

Heinrich IV. setzt im Januar 1076 Papst Gregor VII. ab, im Februar 1076 setzt daraufhin Papst Gregor VII. seinerseits König Heinrich IV. ab und belegt ihn mit dem Kirchenbann.  Was ist nun zu tun? Jeder der beiden Streithähne hat schon einen Nachfolger parat.  Heinrich IV. kann nur versuchen, den Papst militärisch festzusetzen. Aber der sitzt in Rom und hat bereits zum Frühjahr 1077 die Wahl eines neuen Königs mit den Fürsten vereinbart. Beide Parteien kommen zum gleichen Entschluss, wer zuerst seine Entscheidung zum Erfolg führt, der hat wohl gewonnen. Gesagt, getan.

Heinrich IV. entschließt sich Ende 1076 mit einer kleinen Streitmacht gegen Rom zu ziehen und den Papst gefangen zu nehmen. Gregor VII. bereitet die Wahl des neuen Königs vor und begibt sich mit Gefolge auf den Weg nach Süddeutschland, wo die Fürsten sich im April 1077 in Augsburg zur Wahl des neuen Königs treffen wollten. Damit waren beide Parteien unterwegs.

Heinrich IV. zieht über Tribur und Speyer zuerst nach Besancon im Burgund. Dort wird er vom verwandtschaftlich bezogenen Herzog Wilhelm I. und Gattin herzlich empfangen. In Besancon wird das Weihnachtsfest 1076 kurz gefeiert und die Weiterreise über die verschneiten Alpen besprochen.

Alle Alpenpässe sind von den dortigen Fürsten für den abgesetzten König gesperrt, nur der Pass am „Monte Cenis“ befindet sich im Wirkungsbereich des Herzogtum Burgund. Die Erlaubnis war für Heinrich IV. aber nur gegen andere Zugeständnisse zu erhalten. Es wird zudem vor den winterlichen Verhältnissen in den Alpen sehr gewarnt.

Der Tross zieht über Genf weiter an den Monte Cenis. Ortskundige Führer begleiten die Gruppe unter unsäglichen Gefahren und Unfällen über den Gebirgspass. Sie erreichen trotz vieler Verluste die Stadt Susa auf der Südseite des Gebirges. Dieser Engpass ist nun geschafft und es geht weiter nach Turin, wo König Heinrichs Gattin Berta von Turin und jetzige Königin von Geburt zu Hause ist. Päpstliche und königliche Kuriere befördern unterschiedliche Botschaften hin und her. So ist jede Seite fast immer gut informiert.

Durch die Po-Ebene mit den Städten Pavia und Placenza wird die Heimat von König Heinrichs Jugendfreundin Mathilde von Tuszien bei Parma im Januar 1077 erreicht. Papst Gregor VII. (zur Erinnerung: ehemals Mönch Hildebrand) erreicht als erster die Reggio Emilia mit dem Sitz der Gräfin Mathilde in Mantua. Den Beiden wird jetzt ein sehr enges, freundschaftliches Verhältnis nachgesagt.

Mathilde bietet dem Papst ihre uneinnehmbare Burg CANOSSA als Quartier an. Kurze Zeit später erreicht König Heinrich IV. seine ehemalige Freundin und jetzige Gräfin Mathilde von Tuszien. Sie übergibt Heinrich ihr Schloss BIANELLO als Standquartier in einer Entfernung von rund 10 Kilometern und damit in fast unmittelbarer Nähe zu CANOSSA.

Zwei historische Bilder von dem in Buße wartenden König Heinrich IV., drei Tage in Schnee und Eis vor dem Eingangstor der Burg Canossa.

Nun sind alle Drei nach vielen Jahren wieder in nächster Nähe zusammen. Dazu viele Berater aus den gemeinsamen Zeiten in Deutschland und vor allem dem Harz. Eine wesentliche Rolle als Vermittler übernimmt denn auch für alle Drei der aus alten Zeiten bekannten Abt Hugo von Cluny.

Machen wir es jetzt kurz: König Heinrich befindet sich im wundervollen Schloss Bianello, der Papst auf der wohl in winterlichen Zeiten kühlen Burg Canossa. In den umgebenden Bergen und Tälern liegt tiefer Schnee bei eisiger Kälte. Der von der Kirche verbannte König muss sich dem Ritual unterwerfen, drei Tage an dem Tor der Burg Canossa um Einlass und Wiederaufnahme in die Kirche zu bitten.

Unvorstellbar, dass jemand diesen Einsatz unter diesen Voraussetzungen aushalten kann. Nach Ablauf der Frist muss der Papst den König Ablass erteilen und ihn wieder im Kreis der Kirche mit seiner Königswürde anerkennen. Wenn man die Landschaft und den strengen Winter 1077 berücksichtigt, kann man kaum davon ausgehen, dass Heinrich IV. es dort drei Tagen mehr oder wenig ohne Schutzbedachung vor dem Tor der Burg Canossa ausgehalten hat.

Wenn man die Strecke, wie wir selbst, einmal  abgewandert ist, dann liegt die Vermutung nahe, dass er die Zeit wohlbehütet im Schloss Bianello verbracht hat, aber jeden Tag von dort zur Burg Canossa geritten ist. Dort hat er an das Tor geklopft und dem Ritual nach um Einlass gebeten. Zweimal ohne Erfolg, am dritten Tag erfolgte der päpstliche Ablass. Man denkt, es ist nun vollbracht, aber der Streit ging später weiter, aber da dann unsere Region GOSLAR keine Rolle mehr spielt, endet für uns hiermit der „Gang nach CANOSSA“! 

Der Förderverein startet nach Canossa

Die Bad Harzburger Canossa-Erkundungsgruppe überquert auf einem Pfad und zu Fuß den Monte Cenis.

Nun hat aber das heutige Bad Harzburg als einziger Ort auf der ganzen weiten Welt dem historischen Standort der HARZBURG einen CANOSSA-Obelisken. Dazu einen „Förderverein Historischer Burgberg“, der sich dieser Ausnahme-Situation bewusst ist. Also wurde im Jahr 2008 beschlossen, wir fahren mit dem Bus nach Canossa.

Zuerst erkunden der 1. Vorsitzende Dr. Georg Faust und Geschäftsführer Horst Woick in einer Dreitagefahrt mit dem PKW die möglichen Standorte. Dann gingen 40 Mitglieder auf die Reise. Auf der historischen Route 1076 vom König HEINRICH IV. wurden die einzelnen Standorte erreicht und teilweise zu Fuß erwandert. So auch die Burganlage in Besancon. Ein Aufstieg verschafft allen einen guten Ausblick auf die weitläufige Stadt.

Weiter ging die Busfahrt zum Genfer-See und von dort durch die alpine Südschweiz zur Schweizer Grenze mit Italien. Der abenteuerliche Aufstieg zum Monte Cenis kann begonnen werden. Allerdings sind jetzt die Jahreszeit und Wege-Verhältnisse völlig anders und vor allem harmloser als vor fast 950 Jahren. Der damals völlig zugeschneite Alpenpass musste inzwischen einem Stausee weichen und der historische Pfad wurde als Weg über das Bergmassiv verlegt.     

Damit hatte der Harzer Reisegruppe den Abschluss der Canossa-Fahrt erreicht. Viele kennen den Sinn und Bedeutung des Ausdrucks „Der Gang nach CANOSSA“, aber kaum jemand kennt den Ort und die wahren Hintergründe dieses historischen Ereignisses. Danach erfolgte die Rückreise, vorbei am Bodensee nach Bad Harzburg. Zurück zum CANOSSA-Obelisk auf der HARZBURG, die seinerzeit von König Heinrich IV. als eine der ersten Höhenburgen errichtet wurde.

Der Canossa-Obelisk

Im Jahr 1872 hatte der damalige Reichskanzler Otto von Bismarck einen ähnlichen Streit mit der katholischen Kirche und damit auch dem Papst. Er brauchte als evangelischer Christ keinen Bußgang und beendete den Streit im Berliner Reichstag mit den kurzen Worten: „Nach Canossa gehen wir nicht!“. Es gibt in Deutschland viele Bismarck-Türme oder Denkmäler, aber nur einen Bismarck-Obelisk, der so mit den Bezug zum „Gang nach Canossa“ mit seinen markigen Worten erinnert. Daher muss diese Bismarck-Säule in Wort und baulicher Gestaltung eigentlich „Canossa-Obelisk“ heißen.

Die wohlhabenen Bürger der damaligen Stadt „Neustadt unter der HARZBURG“ spendeten für diesen Obelisken, der dann im Jahr 1877  aus Eckertaler Granit errichtet wurde. Es gab darüber aber auch großen Unmut bei den katholischen Bürgern im damaligen „Amt Harzburg“. Aber auch dieser Streit konnte auf ähnliche Weise beendet werden. Im heutigen Ortsteil Bündheim wurde eine katholischen Kirche mit Namen „Gregor VII“ geweiht. So wurde auch dieser „Gang nach Canossa“ beigelegt.

Heute gehen unsere Gedanken über solche Fragen hinaus. Wir leben im geeinten Europa und feiern gemeinsam jährlich einen Europa-Tag. Aus diesem Anlaß hat der 1. Vorsitzende Dirk Junicke seine Mitglieder und Sponsoren vom Förderverein Historischer Burgberg  zur Feier des Europa-Tages 2021 in Erinnerung an einen „Gang nach Canossa“ zum CANOSSA-Obelisk geladen.

Am Schluss verbleibt, wie immer die Frage, wer hat denn nun bei allen Auseinandersetzungen gewonnen? Nach meiner Auffassung – keiner. Aber jeder auf seine Art. So ist es nun mal, im Kompromiss liegt der Erfolg.

Damit hat Bad Harzburg mit dem herausragenden CANOSSA-Obelisk auch im europäischen Gedanken ein besonderes Teil gewonnen. Für alle Zukunft auch ein Alleinstellungsmerkmal in Europa besonderer Art. So wird der historische „Gang nach Canossa“ auch hier in ganz wichtiger Erinnerung bleiben.

12. Nov. 2021 – – – Horst Woick

Weitere Bilder rund um die historischen Begebenheiten und die Fahrt des Fördervereins Historischer Burgberg Bad Harzburg nach Canossa

König Heinrich IV. bitte vor Papst Gregor VII. um Wiederaufnahme in die katholische Kirche und um seine Königswürde. Links Gräfin Mathilde von Tuszien und die anderen Würdenträger.
Am Schluss des Bußganges erfolgte die rituelle Fußwaschung zwischen den zerstrittenen Papst und König, sowie den Schlichtern Mathilde v. Tuszien und dem Abt  Hugo v. Cluny.

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