
Festvortrag „125 Jahre Harzburger Volksbank“
Vorbemerkung: Der Festvortrag, den Horst Woick 2005 hielt, ist ein „Parforceritt“ durch die Geschichte der Stadt Bad Harzburg ebenso wie der Harzburger Volksbank. Der Vortrag wurde für diese Internetdarstellung mit Fotos der Plattform Harz-History (Bad Harzburg-Stiftung) bebildert.
Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr verehrter Herr Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates Dr. v. Damm, sehr geehrte Damen und Herren des Aufsichtsrates und des Vorstandes, liebe Mitglieder der „Vereinigten Volksbank“!

125 Jahre Erfolgsgeschichte der „Harzburger Volksbank“, wie Ihre Bank liebevoll im Volksmund genannt wird, sind auch 125 Jahre Erfolgsgeschichte unserer Stadt Bad Harzburg. In dem neuen Volksbank-Kalender 2006, den Frau Prause und Herr Plaster gestaltet haben, ist diese Epoche auch sehr gut dargestellt.
Wenn man aber diese Zeit bewerten will, muss man schon etwas weiter in die Vergangenheit zurückblicken. Einige historische Persönlichkeiten haben erst die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Stadt geschaffen.
Da war in grauer Vergangenheit hoch auf dem Burgberg der Götze Krodo, der heute noch in Wort und Bild im Stadtbild allgegenwärtig ist und auch in einer besonderen Beziehung zu Ihrer Volksbank steht. Dazu aber mehr am Ende meines Vortrages.
Dieser germanische Gott wurde von den damaligen Bewohnern dieser Region zur Erhaltung der Gesundheit und Fruchtbarkeit angerufen – und was steht dem späteren Heilbad und Kurort am Fuße des Burgberges besser zu Gesicht als eine Gottheit, die Genesung und Heilung verspricht.
Der nächste, der unserer zukünftigen Stadt eine markante Prägung verlieh, war Kaiser Heinrich IV., der hier – ab 1065 – eine der ersten und wohl die größte Burg in seinem Reich bauen ließ. Diese Burg gab unserer Stadt auch ihren Namen: zuerst „Neustadt unter der Harzburg“ und später „Bad Harzburg“.

Sein schwerer Gang zu Papst Gregor nach Canossa ist Weltgeschichte. Noch heute erinnert uns die weithin sichtbare Canossasäule auf dem Gr. Burgberg daran. Sie wurde 1877 von Harzburger Bürgern zur Würdigung der Standhaftigkeit des Reichskanzlers Bismarck im Kulturkampf gegen die katholische Kirche aufgestellt.
Die katholische Gemeinde Bündheim war dagegen und baute als Reaktion daraufhin einige Jahre später – auch mit Spendengeldern – eine Kirche an der Radau und weihte sie dem Papst Gregor.
Damit war der Religionsfrieden im Amt Harzburg wieder hergestellt.
Einige Jahrhunderte später – um 1570 – legte Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg mit der Erschließung einer Solequelle den Grundstock für unser Heilbad. Noch heute profitieren unsere Einrichtungen nachhaltig von dieser Quelle, die zum Wohle unserer Gäste und der Bürger tagtäglich sprudelnd aus der Erde kommt.
Das verdanken wir einer geologischen Besonderheit, die uns im engsten Stadtgebiet noch weitere Bodenschätze, wie den Gabbrostein, die Eisenerze, den Elfensteinquarzit und vieles andere mehr beschert hat. Schon Goethe nannte das Gebiet unserer Heimat zwischen Goslar, Clausthal, Torfhaus und Bad Harzburg die „Goldene Quadratmeile der Geologie“.
Jetzt nähern wir uns langsam dem Gründungsdatum Ihrer Volksbank, aber vorher – um 1840 – hat noch ein wichtiger Mann dafür gesorgt, das sich hier die Räder im wahrsten Sinne des Wortes drehen. Es war Philipp August v. Amsberg, der als Verkehrsminister von Braunschweig die erste deutsche Staatseisenbahn von Braunschweig über Wolfenbüttel nach Bad Harzburg bauen ließ.

Um diese Bahn mit Fahrgästen zu füllen, musste er dafür Sorge tragen, das in Neustadt unter der Harzburg auch was los war. Das Marketing für das spätere Heilbad war gefunden und viele Einrichtungen sind heute noch darauf zurückzuführen. Zum Beispiel der Radau-Wasserfall und die vielen Promenadenwege im „Kalten Tal“ und dem „Riefenbachtal“.
Diese Eisenbahnlinie, die hier in einen Sackbahnhof endet, sorgte 1879 noch einmal in den Harzer Zeitungen für Aufregung. Es gab ernsthafte Pläne, eine weitere Bahnlinie durch das Radautal über den Harz, mit Abzweig vom Torfhaus zum Brocken, zu bauen. Es waren auch zwei Haltestellen in Bad Harzburg geplant: eine bei Löhrs Hotel – heute Stadtmitte – und die zweite hinter dem Kurhaus. Nicht auszudenken, was das für die heutige Stadt Bad Harzburg bedeutet hätte.
20 Jahre später wurde diese Harzquerbahn – man kann sagen „Zum Glück“ – in Wernigerode gebaut. Wer einmal am Westerntor im Stau gestanden hat, weiß wovon ich spreche.
Um das Jahr 1880 herrschte im Harz und in Neustadt unter der Harzburg Aufbruchstimmung – ganz im Gegensatz zu Heute!
Ihre Bank wurde als Spar- u. Vorschussverein gegründet.

Parallel dazu gründete sich der Harzburger Rennverein, der noch heute für einen nachhaltigen Erfolg in unserer Stadt steht.
Ferner wurde der Harzklub gegründet, der ebenfalls noch heute sehr viel für den Wirtschaftfaktor „Fremdenverkehr“ und zur Erhaltung unserer Natur in ehrenamtlicher Arbeit macht.
1890 kam zum ersten Mal durch Herrn Freiherr von Asche der Gedanke auf, eine Drahtseilbahn vom Hotel Juliushall auf den Gr. Burgberg zu bauen. Der Gedanke wurde aber leider wieder verworfen.
1892 wurde der Neustadt unter der Harzburg das Prädikat „Heilbad“ verliehen und sie nannte sich von nun an „Bad Harzburg“.
1894 folgte die Anerkennung der Stadtrechte und so heißen wir nun Stadt Bad Harzburg und haben seitdem auch ein eigenes Stadtwappen. Leider aber mit dem „Wilden Mann“ des Harzes. Besser wäre an dessen Stelle der Götze Krodo, den nur wir hier in Bad Harzburg haben.

1898 gelang ein großer Wurf mit dem Bau des Kurmittelhauses, zusammen mit unserer wunderschönen, einmaligen Wandelhalle. Alles zusammen, ein denkmalsgeschütztes Gesamtwerk – der Badepark.
Bad Harzburg war damit zur Jahrhundertwende – wie man heute sagen würde, gut aufgestellt – und nahm einen hohen Rang unter den ersten 10 deutschen Heilbädern ein. Im Zusammenhang mit den alljährlichen Galopprennwochen kamen namhafte Persönlichkeiten aus nah und fern hierher zur Kur.
In erster Linie war Bad Harzburg aber ein Frauenheilbad, wohin man Damen schickte, deren Kinderwunsch zu Hause nicht in Erfüllung ging. Damals dachte keiner daran, dass die Schuld eventuell auch beim Ehemann liegen könnte.
Aber damit konnte hier in den meisten Fällen abgeholfen werden. Schneidige Offiziere, die auf der Rennbahn als Jockeys ihren Dienst taten, waren am Trinkbrunnen und beim Tanztee bei den jungen Frauen sehr beliebt. So kam es, wie es kommen musste, der erste Begrüßungsabend zurück beim Ehemann führte zum Kurerfolg und die junge Frau brachte neun Monate später ein gesundes Kind zur Welt.

Nur der fleißige „Kurschatten“ im fernen Bad Harzburg ahnte nichts von dem Familienglück, musste er sich doch schon wieder neuen Aufgaben zuwenden.
So war auch der bekannte Heimatdichter Hermann Löns häufiger Gast an den Renntagen und zur Jagd in Bad Harzburg. Der Weinkeller unter der Drogerie Steckel war sein Lieblingsplatz. Am Philosophenbach sinnierte er über einen Harzer Heimatpark am Molkenhaus, dem Vorgänger unseres heutigen Nationalparks.
Unser Juliushaller Mineralwasser wurde auf fast allen Überseedampfern ausgeschenkt und erhielt erste Preise in Amerika und Australien.
1925 verursachten zwei gewaltige Hochwasser starke Zerstörungen an den Einrichtungen in der Nähe der Herzog-Wilhelm-Straße. Als Folge davon bauten die Bürger unter großen finanziellen Aufwendungen die 3 m hohen Mauern an der Radau, die uns bis heute von weiterer Wasser-Katastrophen verschont haben.

1929 wurde die – ich möchte sagen – für damalige Verhältnisse weltbekannte Bad Harzburger Burgberg-Seilbahn gebaut. Diese hat bis heute über 24 Mio. Fahrgäste auf den Gr. Burgberg transportiert und ist damit noch immer ein großer Beitrag und auch Werbeträger für den Fremdenverkehr in Bad Harzburg.
1930 folgt der Bau des für uns einmaligen Krodobades, damals gedacht als Trainingszentrum für die 1936 geplante Olympiade. Heute noch – trotz Konkurrenz und wirtschaftlicher Schwierigkeiten – eine sommerliche Attraktion in Bad Harzburg.
1933 werden die Bankschalter wegen der Weltwirtschaftskrise geschlossen – es bewahrheitet sich: Geld allein macht nicht glücklich, man muss auch Immobilien und gute Papiere haben!
Dr. v. Damm sen. wird Vorsitzender der Harzburger Bank, Walter Röger und Otto Siegers kommen in den Vorstand. Damit kommen jetzt Personen „ins Spiel“, die für uns Ältere ein Gesicht haben, weil wir sie noch aus dem damaligen Stadtbild gut kennen.
Die unglückliche Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges bringt für uns an wertvollen Überlieferungen den Ausbau der Sportanlage Waldhöhe und vor allem den Ausbau der Nordhäuser Straße/B 4, die damit die Herzog-Wilhelm-Straße als alte Poststraße vom Durchgangsverkehr befreite. Leider fielen dem Straßenbau seinerzeit aber die herrlichen Arkaden am Eichenteich zum Opfer – dafür haben wir heute das „Haus der Natur“ mit einem nazifizierten Krodo am Giebel.
1945 hatte Bad Harzburg in zweierlei Hinsicht großes Glück
- bei der Sprengung der Muna waren die Schäden im Ort überschaubar,
- die Grenze zur russischen Besatzungszone wurde nach vielen Verhandlungen im Hotel „Rheinischer Hof“ nicht, wie von den Russen gefordert, auf die Mitte der Radau – und damit mitten durch Bad Harzburg – gelegt. Damit hatten die Engländer ihr geplantes Leave Centre für die Rheinarmee in Bad Harzburg und im Harzburger Hof gerettet.

Der spätere Bürgermeister Fritz Schrader wird Vorsitzender, und bekannte Namen wie Dr. v. Damm, August Lüders, August Wolf und Wilhelm Hartwieg treten in Erscheinung.
Es folgt die Währungsreform und die Bank heißt jetzt Bad Harzburger Volksbank eGmbH und hat über 850 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 2 Mio. DM .
Die Rheinarmee verlässt 1956 Bad Harzburg und schließt das Leave Centre. Zurück blieben eine Reihe von Hotels mit einer alten Bausubstanz.
Andere bedeutende Heilbäder kamen bereits eher wieder in Schwung und hatten schon moderne Kliniken für die stationäre Kur eingerichtet. Deshalb setzte Bad Harzburg auf die ambulante Kur – im Hotel wohnen und im Kurmittelhaus kuren. Einige alte Hotels kamen mit dieser Entwicklung nicht mehr mit und sind heute überwiegend abgebrochen und durch Wohnungsneubauten ersetzt.
Ein historisches Hotel, das Löhr’sche Hotel in der Stadtmitte, fiel schon vorher dem Abbruch zum Opfer. In dem freigewordenen Parkgelände baute ein Unternehmer aus Hannover eine Häuserzeile mit Tankstelle. Im Erdgeschoß wurde die seinerzeitige Kult-Gaststätte „Löwenbräu“ eingerichtet. Das war das erste Lokal in Bad Harzburg mit ausländischer Küche – bayerische Spezialitäten und der unvergessene Balkanteller – viele Harzburger lernten so zum ersten Mal die Schärfe von Peperoni kennen.
1960 hat die Volksbank schon 1.282 Mitglieder und 13,6 Mio. DM Bilanzsumme!

1964 begann die Planung zum Bau einer Ortsumgehung der B 4. Das Straßenbauamt favorisierte die sogenannte Westumgehung – durch Bündheim/Schlewecke und die Gestütswiesen in Richtung Papenberg. Dort sollte die B 4 in einem Tunnel den Berg durchqueren und erst am Steinbruch wieder zu Tage treten.
Im Ort wurde die Ost-Trasse – praktisch mitten durch die Stadt – bevorzugt. Die Gäste sollten in Zukunft nicht an Bad Harzburg vorbeifahren, sondern weiterhin hier einkehren können. Wie wir heute wissen, kam die Ost-Trasse zum Tragen. Welche Lösung damals die Richtige gewesen wäre, kann man selbst heute nicht beantworten.
Das alte Eggeling’sche Hotel, schon damals Rathaus, musste dem Straßeneinschnitt weichen und wurde mit vielen anderen Häusern abgebrochen. Ein neues Rathaus mit einer eigenen neuen Strasse – der Forstwiese – wurde 1970 in Betrieb genommen.
1972 brachte die große Gemeinde- und Gebietsreform viele Veränderungen, an die sich die Bürger erst gewöhnen mussten. Statt zu Wolfenbüttel gehörte man nun zum Landkreis Goslar, und die Goslarer Beamten mussten den bis dahin vom Landkreis Wolfenbüttel verwöhnten Bad Harzburgern erst den rechten Behördenweg zeigen.
Seit 1973 wird jährlich die Harzüberquerung erwandert. Noch heute ist die Volksbank Sponsor eines Volkswandertages. Nun hat sich auch hier die Welt der Wandervögel verändert. Sie haben sich getrennt – die einen wandern weiterhin fleißig durch die Wälder, und die anderen, na, die machen heute Nordic Walking…
1974 wird Dr. v. Damm Vorsitzender des Aufsichtsrates. Die Volksbank hat nun 2.394 Mitglieder und die Bilanzsumme beträgt stolze 77,2 Mio. DM.

1976 kommt es mit dem umstrittenen Umbau der oberen Herzog-Wilhelm-Straße zu einer Fußgängerzone – heute Bummeallee – zu einem entscheidenden Eingriff in die innerstädtische Verkehrsführung. Wir haben es alle überlebt und könnten heute wohl kaum auf unsere Bummelallee verzichten. Man kann es sich gar nicht mehr vorstellen, wie es einmal war. Im Mai, wenn die Kastanien blühen – die schönste Fußgängerstraße so weit wie man denken kann !
1984 kommt Herr Fleger in den Vorstand der Harzburger Volksbank, Herr Ohlendorf folgt ihm 1988.
1988 wird auch die Zeit des großen Umbruchs – die Stadt und die Kurverwaltung geben das so genannte Fried-Gutachten in Auftrag, wonach die drei Standbeine des Fremdenverkehrs (Kur – Wellness – Urlaub) neu zu ordnen sind. Das Kurmittelhaus wird geschlossen und ein modernes Hotel. Das Thermalbad wird renoviert und ein neues Kurzentrum im Stadtpark errichtet. Die Gäste und Bewohner unserer Stadt nehmen diese neuen Einrichtungen dankbar an.
1989 erfolgt die für uns alle noch heute in Erinnerung gebliebene Wiedervereinigung. Bad Harzburg war bundesweit einer der beliebtesten Grenzübergänge, wo die späteren neuen Bundesbürger den bekannten Wohlstand der alten Bundesländer kennen lernen wollten.
Natürlich gab es auch das Begrüßungsgeld, das völlig unbürokratisch zur Auszahlung kam. Ein Geldumlauf in nie bekannter Größenordnung kam innerhalb von Stunden – und das am Wochenende – in Gang. Hunderttausende Bürger der DDR holten sich die 100 DM, gingen in das nächste Geschäft, kaufen sich den Artikel ihrer Wünsche (wenn er noch da war), der Umsatz wurde schnellstens zur Bank getragen, dort registriert und in Plastiktüten verpackt sofort wieder durch Boten in das Rathaus zur nächsten Auszahlung gebracht. Innerhalb kurzer Zeit war Bad Harzburg ausverkauft – schnellstens mussten neue Waren her.

Leider ist der Umsatz, aber auch der Gewinn für die Geschäftsleute bis heute nicht so geblieben. Da kam es seinerzeit schon mal vor, dass ein Geschäftsmann von seinem Umsatz gleich einen größeren Betrag direkt auf sein Sparbuch einzahlen wollte und das dem Schalterangestellten zuflüsterte. Dieser sagte dann zu ihm, er könne ruhig laut sprechen, schwacher Umsatz sei auch in diesen Tagen keine Schande.
1992 erfolgt der Zusammenschluss mit der Volksbank Wernigerode, Herr Becker kommt in den Vorstand und die Bilanzsumme erhöht sich auf 372,5 Mio. DM.
1997 wird Herr Dr. v. Damm zum Ehrenvorsitzenden gewählt, ihm folgt Herr Otto Pake als neuer Vorsitzender.
2001 erfolgt der Zusammenschluss mit der Volksbank Halberstadt.
2002 stellt ein junger, dynamischer Bad Harzburger Jungunternehmer das Modell eines Jungbrunnens auf dem Platz Stadtmitte vor. Die dargestellten nackten, schweinchenrosa-farbenen Figuren erregen öffentliches Ärgernis und das Projekt, ganz auf Spendenbasis gestellt, droht zu scheitern. Eine unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit verhilft dem Brunnen doch noch zum Gelingen. Viele Sponsoren sind interessiert.
2004 – die Planungen zur Modernisierung des Rennbahngeläufes und zum Bau eines Sportparks am Herbrink mit der Golfplatzerweiterung auf 18 Loch laufen an.
Der Bau eines neuen Volksbankgebäudes in Bad Harzburg wird begonnen – die Bilanzsumme beträgt jetzt 488 Mio. €
Jetzt, 2005, ist fast alles fertig,
- das Rennbahngeläuf wird langsam grün,
- der neue Pavillon leuchtet weithin wie ein Edelstein,
- das neue Volksbank-Bankgebäude steht und ist im Betrieb
- der Jungbrunnen ist mit vielen niedlichen und bedeutungsvollen Figuren versehen und fast alle Passanten erfreuen sich an den hintergründigen Witz, der dort verborgen ist.

Eine besonders gut gelungene Brunnen-Figur verdient heute besondere Erwähnung und erlangt damit auch die Bedeutung, die ihr schon seit Jahrtausenden beigemessen wird. Es ist der Götze Crodo, gesponsert durch die Harzburger Volksbank, ein sehr verschmitzter Gnom, dessen Rockschoß durch eine Volksbank-Brosche zusammen gehalten wird.
Sie alle sind als Mitglieder der Volksbank dadurch Miteigentümer dieser Figur und damit auch des Brunnens. Wie war es noch:
Der Götze Crodo steht für Gesundheit, Fruchtbarkeit und Wohlergehen.
Wer davon noch nicht genug hat, der sollte schnellstens zum Jungbrunnen gehen und dem Crodo an seine niedliche Knollennase fassen und seinen Wunsch äußern – dieser geht dann mit Sicherheit in Erfüllung! Was kann man der Harzburger Volksbank und seine Mitglieder mehr für die Zukunft wünschen?
Ich wünschen Ihnen allen für den weiteren Lebensweg ein harzliches Glückauf
Ihr
Horst Woick
01. November 2005
