{"id":1559,"date":"2025-11-29T09:15:40","date_gmt":"2025-11-29T08:15:40","guid":{"rendered":"https:\/\/die-harzburg.de\/?p=1559"},"modified":"2025-11-29T09:15:42","modified_gmt":"2025-11-29T08:15:42","slug":"burgbrunnen-auf-der-harzburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-harzburg.de\/?p=1559","title":{"rendered":"Burgbrunnen auf der Harzburg"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"320\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/brunnen_header.jpg?resize=720%2C320&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1561\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/brunnen_header.jpg?w=720&amp;ssl=1 720w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/brunnen_header.jpg?resize=300%2C133&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Geheimnisse des Burgbrunnens auf der HARZBURG<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Burgbrunnen auf dem Gr. Burgberg in Bad Harzburg birgt so einige Geheimnisse. Wann und wie wurde dieser ca. 57 m tiefe Wasserspeicher mit einer Wasserleitung aus den Bergen erstellt? Wie floh K\u00f6nig HEINRICH IV. von der HARZBURG? Ist seine Krone bei der Flucht wirklich in den Brunnen gefallen, wie es der Sage nach geschah? Gibt es einen Fluchtstollen?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Fragen bewegten schon viele Generationen und so kamen Bad Harzburger B\u00fcrger in den Jahren 1966 und 1968 auf den Gedanken, die L\u00f6sungen zu erkunden. Der Initiator, Rechtsanwalt und Ratsherr Hans-Henning Borchardt, wollte anl\u00e4sslich eines Kommunalwahlkampfes den Burgbrunnen erforschen, die verlorene Krone aus dem Sumpf heben, den sagenhaften Fluchtstollen suchen und damit den begehrten Sitz im Stadtrat erringen. Die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk stellten die technische Ausr\u00fcstung, um das Brunnenwasser auszupumpen und eine Personen-Seilfahrt zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"460\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild1-1-1024x654.jpg?resize=720%2C460&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1562\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild1-1.jpg?resize=1024%2C654&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild1-1.jpg?resize=300%2C192&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild1-1.jpg?resize=768%2C490&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild1-1.jpg?resize=1536%2C981&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild1-1.jpg?w=1989&amp;ssl=1 1989w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild1-1.jpg?w=1440 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hans-Henning Borchardt wird von Helfern der freiwilligen Feuerwehr als Erster in den leergepumpten Brunnen herabgelassen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>So ging man frohen Mutes ans Werk. Die benzinbetriebenen Pumpen stellten aber in ca. 20 m Teufe (bergm\u00e4nnisch f\u00fcr Tiefe) st\u00e4ndig ihren Betrieb ein. Ein fachkundiger Bergingenieur im st\u00e4dtischen Bauamt (Verfasser dieser Zeilen) wurde zu Hilfe gerufen. Eine schnelle Analyse: Ganz einfach, durch den Verbrennungsbetrieb der Pumpen fehle es im Schacht an Sauerstoff und die Benzin-Motoren erstickten!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Also mussten elektrische Pumpen beschafft werden.&nbsp; Die Firma Flygt stellte elektrischen Tauchpumpen speziell f\u00fcr die Erforschung des Burgbrunnen kostenlos zur Verf\u00fcgung. Nach 14 Tagen konnten die Arbeiten damit fortgesetzt werden und das Wasser war schnell abgepumpt. Hans-Henning Borchardt (sp\u00e4ter Hans-Henning Freiherr v. Bernewitz) seilte sich als Erster an einem nicht ganz vertrauensw\u00fcrdigen Stahlseil in den Brunnen hinab.<\/p>\n\n\n\n<p>Schnell verhedderte er sich tief im Brunnen in den vielen Kabeln und Wasserschl\u00e4uchen und war heilfroh, als er wieder das Tageslicht erblickte. Der Bergingenieur lie\u00df sich als n\u00e4chster hinab und stand bei ca. 42 m Teufe auf einer Ger\u00f6llhalde. Mit einem alten Gartenstuhl als Mitbringsel kam er wieder an die Oberfl\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p>Die reale Brunnen-Teufe soll nach \u00e4lteren Angaben aus dem Jahr 1860 rd. 57 Meter betragen. Damit betrug die vorhandene Ger\u00f6ll-Aufsch\u00fcttung ca. 15 Meter oder ca. 200 Kubikmeter. Diese sollte aus dem Brunnen entfernt werden, um auf die Sumpfsohle zu gelangen. Verschiedene \u00e4ltere Harzburger stellten aber fest, dass angeblich am Ende des 2. Weltkrieges der Volkssturm und die Hitlerjugend sich beim Anmarsch der amerikanischen Armee ihrer Waffen und Munition in den Brunnen entledigt h\u00e4tten. Damit wurde von einer S\u00e4uberung des Brunnens abgesehen. Die sagenhafte Krone bleibt, wo sie ist&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Sensation war die Entdeckung eines Stollens in ca. 12 Meter Teufe. Bisher waren namhafte Arch\u00e4ologen immer davon ausgegangen, dass, wenn es einen Stollen geben sollte, dieser in viel gr\u00f6\u00dferer Teufe, also unter dem Schutt, anzutreffen sein w\u00fcrde. Ein Fluchtstollen, vielleicht sogar bis Walkenried, ist von mehreren Kilometer L\u00e4nge auf viele Burgen immer eine sagenhafte \u00dcberlieferung und danach gibt es auch auf der HARZBURG real keinen Stollen, basta. Nun war pl\u00f6tzlich die Erkenntnis eine andere! Eilig wurde eine Arbeitsb\u00fchne in den Brunnen geh\u00e4ngt, um den Einstieg in den Stollen zu erleichtern.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"214\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild2-4-214x300.jpg?resize=214%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"Eingeh\u00e4ngte Arbeitsb\u00fchne am Stollen-Mundloch im Brunnenschacht.\" class=\"wp-image-1563\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild2-4.jpg?resize=214%2C300&amp;ssl=1 214w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild2-4.jpg?resize=731%2C1024&amp;ssl=1 731w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild2-4.jpg?resize=768%2C1076&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild2-4.jpg?w=1071&amp;ssl=1 1071w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eingeh\u00e4ngte Arbeitsb\u00fchne am Stollen-Mundloch im Brunnenschacht.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Eine Befahrung (bergm\u00e4nnisch f\u00fcr Begehung) des Stollens war aber wegen eines Ger\u00f6ll-Einbruchs so schnell nicht m\u00f6glich. Mit dem Ergebnis der Erkundungen war man jedoch letztlich zufrieden und die Aktion wurde eingestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es blieben aber zu viele Fragen offen. Was war mit einer bekannten Wasserzuleitung? Wie wurde die Burg oder sogar direkt der Brunnen durch einer Wasser-Zuleitung aus den Bergen versorgt und wo w\u00fcrden diese Zuleitungsrohre nun mit dem gefundenen Stollen zusammentreffen?<\/p>\n\n\n\n<p>Konnte man den Brunnen in den Zeiten der ersten HARZBURG um 1065 ohne Sprengstoff oder erst viel sp\u00e4ter unter Zuhilfenahme von Sprengstoff erstellen? Wurde diese Anlage beim Bau der HARZBURG in den drei Jahren von 1065 bis 1068 so komplett, oder wurde der Brunnenschacht \u00fcber einen viel l\u00e4ngeren Zeitraum phasenweise gebaut?<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr eine gewaltige bergm\u00e4nnische Leistung steht hinter der Abteufung des Burgbrunnen, durch sehr hartes Gestein\/Hornfels bis zu 57 Meter Teufe (Tiefe)! Das alles ohne Sprengstoff, nur mit Schl\u00e4gel und Eisen, eine unvorstellbare bergm\u00e4nnische Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wissen um den Stollen lie\u00df den beteiligten Mannschaften keine Ruhe. Wie sieht es darin aus, was liegt so alles in dem Schutt, wie lang ist der Stollen und wo f\u00fchrt er hin? Fragen \u00fcber Fragen, also musste eine neue Aktion geplant werden. 1968 war es dann so weit. Diesmal nicht nur durch den Brunnen, sondern eine Grabung an der B\u00f6schung erschloss einen neuen Eingang direkt zum Stollen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"214\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild3-2-300x214.jpg?resize=300%2C214&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1564\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild3-2.jpg?resize=300%2C214&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild3-2.jpg?resize=1024%2C730&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild3-2.jpg?resize=768%2C548&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild3-2.jpg?resize=1536%2C1096&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild3-2.jpg?w=2023&amp;ssl=1 2023w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild3-2.jpg?w=1440 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">An der Nordseite der Bergb\u00f6schung erschlossener Zugang f\u00fcr die Grabungshelfer und Material zum Brunnen und dem neu erkundeten Stollen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>So konnten die Befahrungen und die weiteren Arbeiten ohne die zus\u00e4tzlichen M\u00fchen durch den Brunnen durchgef\u00fchrt werden.&nbsp; Der Stollen wurde auf einer L\u00e4nge von ca. 18 Meter ges\u00e4ubert (bergm\u00e4nnisch: aufgew\u00e4ltigt) und provisorisch verbaut. Die alten (wie alt?), eingest\u00fcrzten Holzkappen sollen nach Angaben der Beteiligten \u201evor Ort\u201c einfach in den Brunnen entsorgt worden sein. \u201eGott sei Dank\u201c, so k\u00f6nnten nachfolgende Generationen noch eine Altersbestimmung zur Feststellung des Jahrhunderts der Bauzeit durchf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Man war vom Ausbau und Zustand des Stollens beeindruckt. Da bekannterweise bis ins 19. Jahrhundert das Quellwasser aus Richtung St\u00fcbchen- und Sp\u00f6kental durch eine t\u00f6nerne Wasserzuleitung der HARZBURG zugef\u00fchrt wurde, liegt die Vermutung nahe, dass diese irgendwo zwischen dem nahen Bergsattel, genannt Antoniusplatz, und dem Burgbrunnen mit dem Wasserzuleitungstollen zusammentreffen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"237\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild4_2-237x300.jpg?resize=237%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1566\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild4_2.jpg?resize=237%2C300&amp;ssl=1 237w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild4_2.jpg?resize=809%2C1024&amp;ssl=1 809w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild4_2.jpg?resize=768%2C972&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild4_2.jpg?resize=1214%2C1536&amp;ssl=1 1214w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild4_2.jpg?w=1316&amp;ssl=1 1316w\" sizes=\"auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Grabungshelfer bei der Aufw\u00e4ltigung des Stollens und der Freilegung der Quellwasser-Zuleitung durch eine Wasser-Seige (bergm. f\u00fcr Wasser-Zu- oder Ableitung).<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Folglich kann der Stollen nur eine geringe L\u00e4nge aufweisen. Nach dem voraussichtlichen Ende des Stollens nach ca. 18 Metern wurden leider kein Anschluss mit Tonrohren, sondern nur ein einfacher Graben mit geringer Bedeckung und steinernem Ausbau vorgefunden. Der damalige Grabungshelfer Joachim Deichmann war bei der Erkundung dabei und hat heute noch umfangreiche Bilder und Skizzen gesammelt. Da der Stollen mit geringer Deckung unter der B\u00f6schung parallel zur H\u00f6henlinie erl\u00e4uft, ist nachvollziehbar, dass es dort auf dieser Strecke irgendwo einen vergrabenen Deckel gab, durch den der K\u00f6nig h\u00e4tte unbemerkt fliehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Des R\u00e4tsels L\u00f6sung zur sagenhaften Flucht war damit erkundet und alle Beteiligten waren sich einig, nur so kann es gewesen sein. Einen gro\u00dfen Fehler haben aber die Akteure im Eifer des \u201eGefechtes\u201c gemacht! Bis auf diese Angaben durch einen nur sehr sporadisch anwesenden Helfer gibt es leider au\u00dfer einigen Aufzeichnungen und Fotos keine weiteren, wissenschaftlich standfesten Aufzeichnungen. Man h\u00e4tte damals unbedingt einen qualifizierten Arch\u00e4ologen an diesen Aktionen und Ausgrabungen beteiligen m\u00fcssen, um diese wesentlichen Erkenntnisse auch wissenschaftlich f\u00fcr die Nachwelt anzuerkennen und auf Dauer \u00f6ffentlich zu sichern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2006 fand noch einmal eine Befahrung durch H\u00f6hlenforscher statt. Man wollte erkunden, inwieweit man durch eine gezielte Beleuchtung diese Erkenntnisse den Besuchern sichtbar machen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis war recht zufriedenstellend. Der F\u00f6rderverein \u201eHistorischer Burgberg Bad Harzburg e.V.\u201c ist nun bem\u00fcht, in n\u00e4chster Zeit mit dem Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer und einer Fachfirma eine qualifizierten \u201eH\u00f6hlenbeleuchtung\u201c oder eine dauerhafte Befahrung des Brunnens zu installieren. Ein dauerhafter Zugang von au\u00dfen \u2013 wie schon 1968 \u2013 mit der M\u00f6glichkeit zur kurzen Befahrung des Stollens und Blick von dort in den Brunnen w\u00e4re vielleicht \u00fcber eine Wendeltreppe auch m\u00f6glich!<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens, laut einer Chronik des ersten Gastwirtes auf dem Burgberg wurden bei einer Brunnenreinigung um 1860 zur Wasserbevorratung f\u00fcr den ersten Gasthof auf dem Gr. Burgberg zwar zahlreiche Gegenst\u00e4nde aus dem Mittelalter gefunden, die Krone aber leider nicht. Bekannterma\u00dfen sind die Reichsinsignien mit der Krone heute wohlverwahrt im Reichsmuseum der Stadt Wien, ein Duplikat davon ist auf der Burg Trifels, zu besichtigen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"1018\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild6-724x1024.png?resize=720%2C1018&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1569\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild6.png?resize=724%2C1024&amp;ssl=1 724w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild6.png?resize=212%2C300&amp;ssl=1 212w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild6.png?resize=768%2C1087&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild6.png?resize=1085%2C1536&amp;ssl=1 1085w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bild6.png?w=1166&amp;ssl=1 1166w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Seiger-Riss durch den Burg-Brunnen, dem m\u00f6glichen Fluchtstollen und der Planung einer m\u00f6glichen Brunnen-Beleuchtung.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Vielleicht k\u00f6nnte auch bald einmal ein Duplikat dieses Schatzes der Reichsinsignien auf der HARZBURG, vielleicht im vorhandenen Turmstumpf \u201eOTTO IV.\u201c ausgestellt werden? Da lagen die Reichsinsignien bereit zu Zeiten von K\u00f6nig HEINRICH IV. und urkundlich erw\u00e4hnt im Jahr 1218 aus Anlass des Todes von Kaiser OTTO IV. auf der HARZBURG.&nbsp; In der Historie des Burgberges mit der ersten gro\u00dfen Reichsburg von HEINRICH IV. um 1068, den Burgen von Kaiser BARBAROSSA und OTTO IV.&nbsp; und dem heutigen Kurort Bad Harzburg w\u00e4re eine Ausstellung der Reichsinsignien sehr angebracht!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-medium-font-size\"><strong>Bad Harzburg 2019 | Horst Woick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/die-harzburg.de\/?p=1446\">Video Befahrung 2006<\/a> und <a href=\"https:\/\/die-harzburg.de\/?p=1451\">Burgbrunnen-Pr\u00e4sentation<\/a> im Woick-Archiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele Fotos zum Brunnen auf dem Bad Harzburger Burgberg bietet die Plattform <a href=\"https:\/\/harz-history.de\/\">Harz-History<\/a> (ext.)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geheimnisse des Burgbrunnens auf der HARZBURG Der Burgbrunnen auf dem Gr. Burgberg in Bad Harzburg birgt so einige Geheimnisse. Wann und wie wurde dieser ca. 57 m tiefe Wasserspeicher mit einer Wasserleitung aus den Bergen erstellt? 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