{"id":64,"date":"2022-10-11T10:23:08","date_gmt":"2022-10-11T10:23:08","guid":{"rendered":"http:\/\/die-harzburg.de\/?page_id=64"},"modified":"2023-02-23T09:45:12","modified_gmt":"2023-02-23T09:45:12","slug":"drei-burgen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/die-harzburg.de\/?page_id=64","title":{"rendered":"Drei Burgen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3-Burgen-Weg<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:20% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"826\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/3-Burgen_Weg_Logo.jpg?resize=720%2C826\" alt=\"\" class=\"wp-image-728 size-full\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/3-Burgen_Weg_Logo.jpg?resize=893%2C1024&amp;ssl=1 893w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/3-Burgen_Weg_Logo.jpg?resize=262%2C300&amp;ssl=1 262w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/3-Burgen_Weg_Logo.jpg?resize=768%2C880&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/3-Burgen_Weg_Logo.jpg?w=1243&amp;ssl=1 1243w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Diese Wanderung f\u00fchrt durch die bewegte Geschichte der Kaiser und K\u00f6nige, die auf und von der \u201eHartesburg\u201c residierten und regierten. Das Wegelogo f\u00fchrt die Wanderer \u00fcber Eichenberg, Sachsenberg, Kleiner und Gro\u00dfer Burgberg zu den drei Burgen. Wem der Rundweg in einem St\u00fcck zu herausfordernd erscheint, dem stellen wir die Tour auch in zwei Etappen aufgeteilt vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Als &#8222;Wegbegleiter&#8220; sei ein Buch von Horst Woick und Sonja Weber empfohlen:<br><strong>&#8222;Der Bad Harzburger Drei-Burgen-Weg&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch ist erh\u00e4ltlich in der <strong><a href=\"https:\/\/die-buecherheimat.de\/\">B\u00dcCHER-HEIMAT<\/a><\/strong><br>Herzog-Wilhelm-Stra\u00dfe 64c in Bad Harzburg<\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.komoot.de\/tour\/1017647964\/embed?profile=1\" scrolling=\"no\" width=\"100%\" height=\"700\" frameborder=\"0\"><\/iframe>\n\n\n\n<p>Start ist der Wandertreff an der Tourist Information. Nach \u00dcberquerung der Br\u00fccke \u00fcber die &#8222;Bundesstra\u00dfe 4\u201c&nbsp; f\u00fchrt der Weg bis zum Abzweig Herzogsweg\/Baumwipfelpfad nach links (Logo beachten).&nbsp; An der n\u00e4chsten Gabelung wendet sch der Weg nach links abw\u00e4rts bis zum Ehrenmal. Von dort aus geht die Route rechts den schmalen Waldweg hinauf. Nach etwa 200 Metern wird der kurze Treppenaufstieg rechts hinauf genommen. Die Wanderer haben damit den \u201eHurensteig\u201c erreicht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default has-small-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Auf diesem Weg wurden im 17. Jahrhundert die \u201eedlen Damen\u201c vom Hofe in Wolfenb\u00fcttel, wenn die dort stattfindenden Sch\u00e4ferspiele der adeligen Jugend Fr\u00fcchte getragen hatte, in S\u00e4nften, von Fackeltr\u00e4gern bei Nacht den schmalen Weg hinauf zum Kleinen Burgberg gebracht. Hier wohnte die Burg Mieke und ihr Bruder, der Burg Hans J\u00fcrgen. Mieke verdiente sich ihren Lebensunterhalt als \u201eEngelsmacherin\u201c \u2013 sie nahm Abtreibungen vor.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Weg f\u00fchrt weiter bergan bis zum Abzweig Kleiner Burgberg \/ Gro\u00dfer Burgberg. Hier folgt man dem Wege-Logo nach rechts auf den Kleinen Burgberg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Von der Kleinen Harzburg ist nicht viel bekannt. Ob sie vor, w\u00e4hrend oder nach der Gro\u00dfen Harzburg erbaut wurde, l\u00e4sst sich nicht bestimmen. Seit den Ausgrabungen 1900 bis 1907, bei denen unter Leitung des Forstrates Robert Nehring auch der rund 32 Meter tiefe Burgbrunnen ausger\u00e4umt wurde, fanden keine weiteren Ausgrabungen mehr statt. Leider standen f\u00fcr die Untersuchung des Holzes, &nbsp;mit dem der Brunnen ausgekleidet war, die heutigen Analysem\u00f6glichkeiten noch nicht zu Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"350\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Zeichnung-Kleine-Harzburg.jpg?resize=600%2C350\" alt=\"\" class=\"wp-image-79\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Zeichnung-Kleine-Harzburg.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Zeichnung-Kleine-Harzburg.jpg?resize=300%2C175&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>N\u00e4heres in dem Buch <strong>\u201eGeschichte und Arch\u00e4ologie der Harzburg\u201c von W.-D. Steinmetz<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die noch heute gut sichtbaren Burggr\u00e4ben zeugen davon, dass es sich um eine nicht unbedeutende Anlage gehandelt haben muss. Auf f\u00fcnf Info-Stelen kann die Geschichte des Kleinen Burgbergs nachgelesen werden. \u00dcber die QR-Codes auf den Stelen k\u00f6nnen weiterf\u00fchrende Informationen abgerufen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor man den Kleinen Burgberg wieder verl\u00e4sst, sollte man in keinem Fall einen Blick von der angrenzenden Klippe verpassen! Der Weg f\u00fchrt dann zur\u00fcck zum Abzweig Kleiner Burgberg\/Gro\u00dfer Burgberg. Hier folgt man dem Logo etwas nach links, biegt dann sofort nach rechts ab, die Treppe hinunter auf den Laubenweg. Rechts bergan erreicht man (einige Meter kraxelnd) alsbald die \u201eHarzburg-H\u00f6hle\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Geschichte um die H\u00f6hle: Am ersten Freitag im Monat, wenn gleichzeitig Vollmond ist, \u00f6ffnet die Wei\u00dfe Frau das H\u00f6hlentor und bittet den Wanderer, der gerade vorbeikommt, in die H\u00f6hle. Hier trifft man auf Heinrich IV. mit seinem Hofstaat und wird zum mittern\u00e4chtlichen Gelage eingeladen. Aber wehe, wenn man den Glockenschlag \u201eein Uhr\u201c verpasst\u2026.&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Andere Sagen und Mythen mutma\u00dfen die H\u00f6hle als Wohnsitz des letzten Harzer Tatzelwurms, der den Bauern die Schweine wegfra\u00df. Oder sie berichten, dass die Bergleute des Rammelsberges an dieser Stelle w\u00e4hrend des Sachsenaufstands versuchten, dem Burgbrunnen das Wasser abzugraben und so Heinrich IV. zur Aufgabe zwingen wollten?<\/p>\n\n\n\n<p>Viele \u201eWahrheiten\u201c also, \u00fcber die man auf dem Weg zum Antoniusplatz gr\u00fcbeln kann. Von dort aus dem Logo folgen auf den Weg in Richtung \u201eBergbahn-Bergstation\u201c. Man erreicht die Treppe zum Kammertor, man kam kann aber auch ein St\u00fcck weiter gehen und kommt dann von der Statue des Sachsengottes \u201eKrodo\u201c auf das Burgplateau.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"497\" height=\"350\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Burgzeichnung.jpg?resize=497%2C350\" alt=\"\" class=\"wp-image-83\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Burgzeichnung.jpg?w=497&amp;ssl=1 497w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Burgzeichnung.jpg?resize=300%2C211&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 497px) 100vw, 497px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"480\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/krodo-02.jpg?resize=720%2C480\" alt=\"\" class=\"wp-image-84\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/krodo-02-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/krodo-02-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/krodo-02-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/krodo-02-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/krodo-02-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/krodo-02-scaled.jpg?w=1440 1440w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/krodo-02-scaled.jpg?w=2160 2160w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die m\u00e4chtigen, bis zu 10 Meter hohen und 1,70 m dicken Mauern wirken eindrucksvoll auf den Betrachter. Auf dem Plateau erahnt man die ganze Gr\u00f6\u00dfe der Burganlage. 1065 bis 1068 von K\u00f6nig Heinrich IV. erbaut, von den Sachsen w\u00e4hrend der Sachsenaufst\u00e4nde um 1074 schon wieder zerst\u00f6rt. Durch Verrat, denn aufgrund ihrer Bauweise galt die Burg damals als uneinnehmbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Reichsburg war zu ihrer Zeit \u201egr\u00f6\u00dfer und sch\u00f6ner als mancher Bischofssitz\u201c, besa\u00df eine bedeutende Stiftskirche mit der Grablegung des Sohnes und Bruders Heinrich IV. sowie wertvollen Reliquien. Die Stiftskirche, die Gebeine und die Reliquien wurden bei der Zerst\u00f6rung der Harzburg durch die aufst\u00e4ndischen Sachsen \u201ein alle Winde zerstreut, so dass es einem in der Seele wehtat\u201c. So beschreibt ein Abt das Geschehen. Er sammelte die Gebeine und Reliquien ein und \u201everbrachte sie in sein Kloster in der N\u00e4he\u201c. Um welches Kloster es sich handelte, ist nicht \u00fcberliefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Zeit Heinrich IV. ging die Burg in den Besitz Kaiser Barbarossas \u00fcber. Der nahm bedeutende bauliche Ver\u00e4nderungen, darunter den Abschnittsgraben, auf der Burg vor. Die Baut\u00e4tigkeiten wurden von Kaiser Otto IV. fortgef\u00fchrt und beendet. Otto starb 1218 auf der Harzburg. Somit lenkten drei Kaiser des Heiligen R\u00f6mischen Reiches zumindest zeitweise von der Harzburg aus die Geschicke des Reiches.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter wechselte die Burg noch mehrfach die Besitzer, die durch ihre jeweilige Baut\u00e4tigkeiten Spuren hinterlassen haben. Daher ist heute keine genaue Datierung und Zuordnung der Burgteile der Harzburg m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings l\u00e4sst der F\u00f6rderverein Historischer Burgberg in Zusammenarbeit mit dem Arch\u00e4ologen Thomas Moritz und einer nordischen Universit\u00e4t M\u00f6rtelreste untersuchen, die eine recht genaue Datierung zulassen werden. Vielleicht kann man dann die Methode auch auf der Kleinen Harzburg anwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders sehenswert sind noch der Pulverturm und der Burgbrunnen, durch den Heinrich IV. geflohen ist (sein soll). Und nat\u00fcrlich die Canossas\u00e4ule, von der aus der Blick weit ins Nordharzer Vorland schweifen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es bietet sich an, eine verdiente Pause im Gast- und Logierhaus \u201eAussichtsreich\u201c zu genie\u00dfen. Eine k\u00f6stliche St\u00e4rkung f\u00fcr den weiteren Weg inklusive.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter geht es dann links von der Canossas\u00e4ule \u00fcber die fr\u00fchere Zuwegung der Burg wieder zum Antoniusplatz.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Der Heilige Antonius von Padua (geb. um 1195, gest. 13.06.1221) ist der Schutzpatron der Wanderer, Reisenden, Bergleute, Sozialarbeiter, der Armen, der Frauen und Kinder, der Liebenden, der Ehe, Pferde und Esel, er wird angerufen bei Fieber, Pest, Schiffbruch, Viehkrankheiten und insbesondere, wenn man etwas verloren hat. Was ihm in manchen Regionen den Beinamen \u201eSchlamper Toni\u201c und \u201eSchussel T\u00fcnn\u201c eingebracht hat.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Rechts am Antonius vorbei f\u00fchrt der weitere Weg bis zum Abzweig \u201eSachsenberg\u201c. Nach einem kurzen Anstieg steht man auf dem Gipfel des Sachsenbergs. Hier stand 1072 \u2013 1074 die Belagerungsburg der Sachsen, eine \u201eMotte\u201c aus Steinwall und Palisaden, von der aus man die Vorg\u00e4nge auf der Harzburg beobachten konnte. Bis zu 50000 Sachsen sollen Heinrich belagert haben. Das Heer stand vermutlich dort, wo heute der Gro\u00dfparkplatz ist. Durch den immer enger werdenden Belagerungsring und die Zerst\u00f6rung viele seiner anderen Burgen im Harz, sah Heinrich IV. letztendlich keinen anderen Ausweg als die Flucht von der Harzburg. Leider kann man den damaligen Blick vom Sachsenberg auf die Harzburg nur in der Phantasie nachvollziehen, der Baumbestand verhindert die damalige \u201efreie Sicht\u201c.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"350\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/sachsenbrunnen.jpg?resize=500%2C350\" alt=\"\" class=\"wp-image-81\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/sachsenbrunnen.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/die-harzburg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/sachsenbrunnen.jpg?resize=300%2C210&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Vom Sachsenberg geht es hinunter bis \u201eBank 4 Besinnungsweg\u201c, dann rechts hinab zur S\u00e4perstelle. Es lohnt sich einige Meter \u00fcber den Platz hinaus zu gehen, denn hier befindet sich der Sachsenbrunnen. Der Brunnen hat nichts mit den Sachsen zu tun, sein Name wurde willk\u00fcrlich gew\u00e4hlt. Er geh\u00f6rt zu einem Teilst\u00fcck der Wasserleitung vom Sp\u00fckental zum Burgbrunnen. Die Wasserleitung wurde bereits 1065 bis 1068 angelegt und besteht aus etwa 3000 konisch ineinandergesteckten Tonr\u00f6hren. Eine technische Meisterleistung zur damaligen Zeit. \u00c4hnliche Wasserleitungen lassen sich in r\u00f6mischen Gebieten finden. Am Sachsenbrunnen trinkt man aus der wahrscheinlich \u00e4ltesten Wasserleitung Deutschlands.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg f\u00fchrt nach links, den breiten Waldweg mit herrlichen Ausblicken entlang zum Eselsplatz. An diesem Platz wurden fr\u00fcher die Esel, die die \u201efeinen Damen\u201c vom Berliner Platz auf den Burgberg brachten, gewechselt. Eine Bronzeplastik zur Erinnerung an diese Bef\u00f6rderungsmethode steht am Berliner Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt geht es auf dem schmalen Resiweg (ein in die Resi verliebter Man schrieb an die B\u00e4ume den Namen seiner Liebsten, damit sie den Weg zum Platz des \u201eStelldicheins\u201c finden konnte). An der Querung des \u201eEichenberg Rundweg\u201c geht es nach links bis zum Abzweig \u201eDiaskop\u201c. Beim Blick durch das Diaskop meint man, es h\u00e4tte sich in der Zeit des Wanderns Wunderliches auf dem Burgberg getan, denn auf dem Plateau thront pl\u00f6tzlich die prachtvolle Burg Heinrich IV.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck auf dem breiten, talw\u00e4rts f\u00fchrenden Waldweg erreicht man, links an der Siedlung \u201eKrodotal\u201c vorbei, wieder das Ehrenmal und von dort aus den Ausgangspunkt am Wandertreff Tourist Information.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3-Burgen-Weg Diese Wanderung f\u00fchrt durch die bewegte Geschichte der Kaiser und K\u00f6nige, die auf und von der \u201eHartesburg\u201c residierten und regierten. Das Wegelogo f\u00fchrt die Wanderer \u00fcber Eichenberg, Sachsenberg, Kleiner und Gro\u00dfer Burgberg zu den drei Burgen. 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